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Neueste Beiträge
- Führung im Reptilien- und Amphibiengarten am Samstag, 20. Juni 2026
- Bundespräsident Steinmeier besucht ehrenamtliche Naturschützer
- Bericht über BNAN im GEA
- Der BNAN lädt ein zum Bild-Vortrag: „Illustre Vogelwelt im UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbische Alb“ am Freitag, dem 20. März 2026
- Das Zeltlager des BNAN gewinnt den Kulturlandschaftspreis 2025 des Schwäbischen Heimatbundes

Führung im Reptilien- und Amphibiengarten am Samstag, 20. Juni 2026
Samstag, 20. Juni, 14.00 Uhr
Führung im Reptilien- und Amphibiengarten in Unterhausen
Aus Platzgründen muss die Teilnehmerzahl leider begrenzt werden. Eine Anmeldung unter der Nummer 01575 1121 850 ist deshalb erforderlich. Der Garten kann auch jeden 1. Samstag im Monat von 13.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden.
Link zur Webseite von RANA e.V.
Bundespräsident Steinmeier besucht ehrenamtliche Naturschützer
Zum bundesweiten „Ehrentag“ hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Mai ehrenamtliche Naturschützer gewürdigt. Seine Wertschätzung lässt er zuerst uns vom Bund Naturschutz Alb-Necker e.V. und unserem Jugend-Zeltlager zukommen.
Link zur Schwäbischen:
https://www.schwaebische.de/regional/sigmaringen/hettingen/ploetzlich-stand-einer-der-maechtigsten-maenner-deutschlands-vor-ihnen-4604745
Link zum Video:
Bericht über BNAN im GEA
Der BNAN lädt ein zum Bild-Vortrag: „Illustre Vogelwelt im UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbische Alb“ am Freitag, dem 20. März 2026
Sommergoldhähnchen Foto © Günter Künkele
Der Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V. – BNAN –
lädt ein zum
Bild-Vortrag:
„Illustre Vogelwelt im UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbische Alb“
am Freitag, dem 20. März 2026 um 19.00 Uhr in der Krone in Bad Urach-Hengen
Als Referent konnte Günter Künkele gewonnen werden
Illustre Vogelwelt im UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbische Alb
Der Referent zeigt eine farbenfrohe Auswahl von bekannten und teils weniger bekannten einheimischen Vogelarten verschiedener Lebensräume. Der Blick schweift auch in das Areal des ehemaligen Truppenübungsplatzes mit seiner heutigen Nutzung und den speziellen Offenland-Vogellebensräumen. Auch nicht häufig zu sehende Arten von Eulen, Taggreifen, Singvögeln oder Wintergästen sowie weiterer illustre Vertreter aus der Gruppe der Nicht-Singvögel werden in Bild und Wort vorgestellt. Gezeigt wird eine Auswahl aus den rund 100 Brutvogelarten im BSR, Arten der EU-Vogelschutzrichtlinie, seltene Durchzügler und Wintergäste, die lediglich den Winter bei uns verbringen.
Vielfältige Überlebensansprüche, Strategien und spezielle Verhaltensweisen der Gefiederten kommen ebenso zur Sprache wie einige aktuelle Entwicklungen und Trends unserer Vogelbestände. Darunter befinden sich zum Teil europaweit auf der EU-Vogelschutzrichtlinie gelistete Arten, für deren Erhalt Deutschland und das Land Baden-Württemberg eine besondere Verantwortung tragen. Eingegangen wird auf die Auswirkungen der weltweiten Klimaerwärmung. Beispielsweise wurde der im Kinderlied besungene Kuckuck, der als Langstreckenzieher südlich des Äquators überwintert, durch den Klimawandel in ein Dilemma.
Der Referent Günter Künkele fühlte sich bereits als Jugendlicher dem Schutz wildlebender Vögel verpflichtet und engagiert sich seit über 60 Jahren im praktischen Biotop-, Arten- und Vogelschutz. Ehrenamtlich abeitet er seit Jahren als sogenannter Bürger-Wissenschaftler beim Monitoring häufiger Brutvögel der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, LUBW und des NABU mit, das durch solche Zählungen und Bestandserfassungen Daten für die wissenschaftliche Auswertung unter anderem in Abstimmung mit Vogelwarten wie Radolfzell und Sempach in der Schweiz liefert.
Das Zeltlager des BNAN gewinnt den Kulturlandschaftspreis 2025 des Schwäbischen Heimatbundes
Im Jahr 2025 wurde unser Zugpferd, unser Aushängeschild, kurz: unser Zeltlager durch verschiedene Preise geehrt und die jahrelange super Arbeit unsere jungen Zeltlagerleiter, die jedes Jahr alles geben, durch die Verleihungen einmal mehr nun auch in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt. Neben dem Landesnaturschutzpreis wurde dem BNAN und dem Zeltlagerleiterteam jetzt auch der Kulturlandschaftpreis des Schwäbischen Heimatbundes verliehen.
Am 13.10.2025 fand vor rund 180 Gästen in der herbstlich und stimmungsvoll geschmückten Carl-Julius-Weber-Halle in Kupferzell die Verleihung des Kulturlandschaftspreises 2025 statt. Anstelle von Grußworten und Ansprachen fand die Präsentation der Preisträgerinnen und Preisträger dieses Mal – anders als in den Vorjahren – in Interviewform statt, moderiert von der erfahrenen Journalistin und Moderatorin Petra Klein (SWR).
Für einleitende Interviews standen nach einer Begrüßung durch den SHB-Vorsitzenden Andreas Felchle zunächst bereit: neben Andreas Felchle und Mitauslober Dr. Matthias Neth, Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg und in einem zweiten Gespräch Bernd Kaufmann, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Hohenlohe, und Christoph Spieles, Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell, sowie in einem dritten, etwas ausführlicheren Interview die Staatssekretärin aus dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz. Die Preiswürdigkeit der einzelnen Projekte wurde – ebenfalls in Form von Interviews – durch den Vorsitzenden der Jury, Dr. Volker Kracht, herausgestellt, bevor die Preisträgerinnen und Preisträger auf die Bühne gerufen und von Petra Klein persönlich befragt wurden.
Erfreulich war, dass einige ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger der Einladung gefolgt sind – manche haben den Preis schon vor 20 Jahren entgegengenommen.
Nach dem Gruppenfoto waren alle Gäste zum traditionellen, gemeinsamen Vesper eingeladen – Gelegenheit für Gespräche, Bekanntschafts- und Netzwerkpflege.
Jeder Hauptpreisträger erhielt ein Preisgeld von 1.500 €, der Kleindenkmalpreis wurde mit je 500 € belohnt. Die Preissumme wird von der Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg sowie der Sparkassenstiftung Umweltschutz zur Verfügung gestellt.
Auszug aus der Laudatio: „Dem Bund Naturschutz Alb-Neckar e. V. (BNAN), wurde der Jugend-Kulturlandschaftspreis 2025 für das Ökozeltlager verliehen. 1975 als Initiative von Bund Naturschutz Alb-Neckar und Naturschutzfachverwaltung entstanden und schon lange in Kooperation mit dem Bund Naturschutz Oberschwaben, engagieren sich Jugendliche im jährlichen Turnus in einem Ökologischen Zeltlager für besonders hochwertige, aber bedrohte Teile der Kultur- und Naturlandschaft der Alb und in Oberschwaben. Mit Freude und körperlichem Einsatz haben über 1.500 Teilnehmer in 50.000 Stunden Heiden, Streuobstwiesen, Streuwiesen und Moorflächen erfolgreich gesichert und sich nachhaltig in die Vielfalt der Themen von Natur- und Kulturlandschaft eingearbeitet. Planung und Leitung liegen in den Händen erfahrener ehemaliger Lagerteilnehmer.“
Der BNAN war mit einer großen Abordnung vor Ort (an dieser Stelle bedanken wir uns nochmal bei der Kreissparkasse Reutlingen für den bereitgestellten Fahrdienst) ebenso bedanken wir uns für die Teilnahme des Geschäftsführers des LEV Reutlingen Bastian Rochner (welcher unser ÖZL seit es den LEV Reutlingen gibt immer nach Kräften unterstützt hat) sowie dem RP Tübingen, Referat 56, Frau Nadine Schmid (Pflegefachfrau für die Naturschutzgebiete im Kreis Reutlingen) und Herrn Christoph Otto (Nach-Nachfolger unseres Gründers Gerhard Feucht, der auch der Haupterfinder unseres ÖZL war und der erste Pflegetruppleiter der früheren BNL). Ohne die Unterstützung der beiden Pflegetrupps Alb und Oberland wäre es uns auch heute kaum möglich das Lager in der jetzigen Form durchzuführen!
Der BNAN war vertreten durch den 1. Vorsitzenden Jürgen Zimmerer und seiner Partnerin, durch Isolde und Manfred Ludwig, durch Josef Letscher (langjähriger Lager- und Pflegeleiter ÖZL), Renate und Heinz Schmauder, Franz Schmid und durch die Teilnehmerin von 2025, Lena-Marie Seiter sowie deren Vater, früherer ÖZL-Teilnehmer und -Lagerleiter Ingo Seiter. Wir freuen uns riesig und sind sehr stolz über die Verleihung des Preises.
Bericht Jugendzeltlager 2025 Blitzenreuter Seenplatte
Bericht Jugendzeltlager 2024 in Hohenstein-Oberstetten
„Brückenschlag“ – ein geniales Naturschutzprojekt des BNAN
Veranstaltungs-Highlight des BNAN am 28. November 2025, 20 Uhr im Schützenhaus im Markwasen 2 in Reutlingen
Ein genialer Brückenschlag
Kein Thriller, aber eine spannende Dokumentation.
Erst nach langwierigen und zeitraubenden Recherchen zu einem wegweisenden, preisgekrönten und ökologisch nachhaltigen Bauprojekt im Großen Lautertal ist der Bildvortrag „Ein genialer Brückenschlag“ entstanden. Warum dort überhaupt ein Brückenbauwerk nötig war und für welchen Zweck eine ehrenamtliche „Naturschutzgruppe Alb“ vor 40 Jahren die steinerne Brückenkonstruktion verwirklichte, kommt in dem reich bebilderten Vortrag ebenso zur Sprache wie die Auflösung des Rätsels, warum die Brücke zwei Gesichter hat.
Authentische Fotos vom Baufortschritt, Geschichten, die sich um das Vorhaben ranken und vor allem der Erfolg für den Schutz noch ursprünglicher Lautertal-Natur, ihrer Lebensräume und zum Teil seltenen Arten werden gezeigt und besprochen.
Dass ausgerechnet eine Vogelart damals die Initiatoren, allesamt Gründer unseres Bund Naturschutz Alb-Neckar auf die geniale Idee brachte, das nicht einfach zu verwirklichende Vorhaben für eine Überquerung eines noch im Jahr 1820 munter sprudelnden Flusslaufes, der jedoch seit den 1960er Jahre trockengelegt und verfüllt war, in Angriff zu nehmen, mag verwundern.
Es waren Raumausstatter, Schuhmacher, Landwirt und Maurer, allesamt Handwerksmeister, die zum Teil unter Opferung ihres Jahresurlaubs zusammen mit Helfern im damaligen heißen August und September in schweißtreibender Arbeit und in Rekordzeit das Bauprojekt stemmten.
Nach knapp drei Monaten erfolgte am 28. Oktober 1985 der letzte Baggerbiss und der Durchstich in den wieder reaktivierten Seitenarm der Großen Lauter. Das Wasser konnte wieder fließen. Wasserlebewesen, Vögel und typische Ufervegetation kehrten zurück.Die Referenten, Willi Bold, damals Bauingenieur beim Wasserwirtschaftsamt Reutlingen und wohlwollender und intensiver Begleiter des wasserbaulichen Projektes sowie Günter Künkele, vielfacher Buchautor und Ehrenvorsitzender des Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V., BNAN, stellen das gelungene und beispielhafte Naturschutzprojekt in Wort und Bild vor.