Der BNAN lädt ein zum Bild-Vortrag: „Illustre Vogelwelt im UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbische Alb“ am Freitag, dem 20. März 2026

Sommergoldhähnchen Foto © Günter Künkele

Der Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V. – BNAN –

lädt ein zum

Bild-Vortrag:
„Illustre Vogelwelt im UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbische Alb“

am Freitag, dem 20. März 2026 um 19.00 Uhr in der Krone in Bad Urach-Hengen

Als Referent konnte Günter Künkele gewonnen werden

Illustre Vogelwelt im UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbische Alb
Der Referent zeigt eine farbenfrohe Auswahl von bekannten und teils weniger bekannten einheimischen Vogelarten verschiedener Lebensräume. Der Blick schweift auch in das Areal des ehemaligen Truppenübungsplatzes mit seiner heutigen Nutzung und den speziellen Offenland-Vogellebensräumen. Auch nicht häufig zu sehende Arten von Eulen, Taggreifen, Singvögeln oder Wintergästen sowie weiterer illustre Vertreter aus der Gruppe der Nicht-Singvögel werden in Bild und Wort vorgestellt. Gezeigt wird eine Auswahl aus den rund 100 Brutvogelarten im BSR, Arten der EU-Vogelschutzrichtlinie, seltene Durchzügler und Wintergäste, die lediglich den Winter bei uns verbringen.

Vielfältige Überlebensansprüche, Strategien und spezielle Verhaltensweisen der Gefiederten kommen ebenso zur Sprache wie einige aktuelle Entwicklungen und Trends unserer Vogelbestände. Darunter befinden sich zum Teil europaweit auf der EU-Vogelschutzrichtlinie gelistete Arten, für deren Erhalt Deutschland und das Land Baden-Württemberg eine besondere Verantwortung tragen. Eingegangen wird auf die Auswirkungen der weltweiten Klimaerwärmung. Beispielsweise wurde der im Kinderlied besungene Kuckuck, der als Langstreckenzieher südlich des Äquators überwintert, durch den Klimawandel in ein Dilemma.

Der Referent Günter Künkele fühlte sich bereits als Jugendlicher dem Schutz wildlebender Vögel verpflichtet und engagiert sich seit über 60 Jahren im praktischen Biotop-, Arten- und Vogelschutz. Ehrenamtlich abeitet er seit Jahren als sogenannter Bürger-Wissenschaftler beim Monitoring häufiger Brutvögel der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, LUBW und des NABU mit, das durch solche Zählungen und Bestandserfassungen Daten für die wissenschaftliche Auswertung unter anderem in Abstimmung mit Vogelwarten wie Radolfzell und Sempach in der Schweiz liefert.